You are currently viewing Folge 10 – Erfolg, Bewusstsein und Quantenphysik

Das Gesetz der Resonanz und sein Einfluss auf Erfolg

In dieser Folge machen wir einen spannenden Ausflug in die Quantenphysik. Keine Sorge, dafür müssen Sie nicht Teilchenphysik studiert haben, wir gehen ganz sachte voran – und gelangen zu erstaunlichen Erkenntnissen.

Erfahren Sie in dieser Folge:

Wie Quantenphysik unsere materialistische, deterministische Denkweise auf den Kopf stellt.

Was es mit dem Gesetz der Resonanz auf sich hat.

Wieso es für ein gutes Leben wichtig ist, was jeder Einzelne denkt.


Sie haben Fragen und Anregungen?

Dann schreiben Sie mir gerne eine Nachricht an: thomas.kapp@allscout.de

Oder wenn Sie lieber lesen möchten, geht es hier weiter mit dem Text zum Podcast.

Wie immer beginnen wir mit einer Geschichte:

Als meine Mutter in der Endphase ihres Lebens mit Krebserkrankung im Krankenhaus lag, besuchte ich sie an einem Sonntag und machte mich nach dem Besuch auf eine von Montagmorgen bis Mittwochabend geplante Geschäftsreise auf. Beim Aufwachen am Dienstagmorgen im Hotel wurde mir plötzlich klar, dass meine Mutter an diesem Tag sterben würde und machte mich unverzüglich auf den Weg zu ihr. Ich traf sie am Dienstagabend noch lebend an. In der Nacht vom Dienstag auf Mittwoch verstarb sie. Wie konnte ich das am Dienstagmorgen wissen?

Was bedeutet das nun für unsere Startrampe Erfolg?

Heute machen wir den bereits angekündigten Ausflug in die Quantenphysik. Dafür müssen wir nicht Teilchenphysik studiert haben, wir gehen ganz sachte voran. Tapfer müssen manche von uns dennoch sein. Da wir in der letzten Folge gesehen haben, dass unser Bewusstsein eine grundlegende Bedeutung für unseren Erfolg hat, sollten wir es noch etwas besser verstehen. Das führt uns zu den Fragen von Geist und Materie und ihrem Verhältnis zueinander. Descartes und Newton haben uns gelehrt, dass die Welt aus Materie besteht und deterministisch funktioniert. Das heißt, alles beruht auf Ursache und Wirkung und alles ist schon vorherbestimmt. Eigentlich gibt es nichts mehr zu entscheiden. Die moderne Quantenphysik ist da anderer Meinung. Max Planck, Nobelpreisträger und Begründer der Quantenphysik, sagte bereits 1944 bei einem Vortrag in Florenz:

“[…] als Physiker, der sein ganzes Leben der nüchternen Wissenschaft, der Erforschung der Materie widmete, bin ich sicher von dem Verdacht frei, für einen Schwarmgeist gehalten zu werden. Und so sage ich nach meinen Erforschungen des Atoms dieses: Es gibt keine Materie an sich. Alle Materie entsteht und besteht nur durch eine Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt und sie zum winzigsten Sonnensystem des Alls zusammenhält.”(Hervorhebungen d. Verf.)

Noch plastischer formulierte es Hans-Peter Dürr, Quantenphysiker und Philosoph: „Es gibt die Materie im Grunde nicht mehr. Es gibt letzten Endes nur noch eine Art Schwingung. Es gibt … keine Elektronen, es gibt keinen Atomkern, sie sind eigentlich nur Schwingungsformen.“ Und selbst Albert Einstein sagte: „Was Materie angeht, lagen wir alle falsch. Was wir Materie nannten, ist Energie, deren Schwingung so gesenkt wurde, dass sie für die Sinne wahrnehmbar wird. Es gibt keine Materie.“ Ein Physiker brachte es mir gegenüber einmal so auf den Punkt: „Materie sei nur durch Information gebundene Energie“. Information und Energie – merken wir uns diese beiden Koeffizienten, sie werden uns noch öfters in dieser Podcast-Reihe begegnen! Wenn es eigentlich nur Schwingungen gibt und diese miteinander verbunden sind, hat das auch zwei praktische Konsequenzen für unser Verhältnis zu Geist und Materie.

Konsequenz 1: Bewusstsein erzeugt Realität

Die moderne Quantenphysik hat entdeckt, dass kleinste Teilchen wie Photonen, Protonen oder Elektronen sich durch „Messung“ bzw. unser Bewusstsein beeinflussen lassen. Wir beeinflussen unsere Realität, weil unsere Aufmerksamkeit (=Geist) Einfluss auf die Materie nimmt. Materie folgt also dem Geist, der Geist dominiert die Materie, und somit auch den Verstand und den Körper. „Bewusstsein erzeugt Realität!“, sagte Eugene Wigner (Nobelpreis 1963). Und schon Erwin Schrödinger (Nobelpreis 1933), Mitbegründer der Quantenmechanik, hatte festgestellt: „Der Geist baut die reale Außenwelt der Naturphilosophie (wie auch die des Alltags) ausschließlich aus seinem eigenen, d.h. aus geistigem Stoff auf.“

Das ist ein harter Schlag für unsere materialistische, deterministische Denkweise und für uns wissenschaftliche Normalverbraucher eine harte Nuss. Gott sei Dank gilt das nicht direkt in unserer makroskopischen Alltagswelt! Sie brauchen also keine Sorge haben, dass während eines Fluges Ihr Flugzeug abstürzt, nur weil Sie gedanklich drei Sekunden die Möglichkeit eines Absturzes durchgespielt haben. Ich denke jedoch, dass es wert ist, sich darüber einmal Gedanken zu machen. Wenn wir die Richtigkeit der obigen Zitate einmal unterstellen, dann hat das einen enormen Einfluss auf unsere Betrachtung der Welt. Es bedeutet nämlich, dass jeder Mensch einen Unterschied macht. Jeder Mensch. Der Mensch wird zum Schöpfer seines Schicksals. Durch bewusste Optionen, die wir nutzen können – oder auch nicht. Zumindest langfristig werden unser Geist und unsere Gedanken unser Leben beeinflussen − wenn wir uns die Zeit dazu nehmen, bewusst mit unseren Gedanken umzugehen und damit in jeder Lage unseres Lebens an der Verbesserung dessen Bedingungen zu arbeiten.

Damit bekommt unser Erfolg im Leben eine völlig neue Perspektive! Wenn unser Bewusstsein Realität erzeugt, dann können wir unseren Erfolg beeinflussen. Die wissenschaftlichen Überlegungen sind damit keine theoretischen Glasperlenspiele, sondern fundamentale Erkenntnisse zur Steuerung unseres (erfolgreichen) Handelns und unseres Lebens. Auch wenn in der Theorie hier noch vieles nicht abschließend geklärt ist, werden die obigen Beobachtung in unserer Praxis bestätigt – vom Mentaltraining bis zur Psychotherapie. Wenn Ihnen das alles abenteuerlich vorkommt, fangen Sie doch einmal damit an, eine Erklärung für den unbestritten bestehenden, aber keineswegs „wissenschaftlich“ abschließend erklärten Placebo-Effekt zu finden.

Kommen wir zu Konsequenz 2: Schwingung führt zur Resonanz – Resonanz führt zu Verbindung

Dass unser Geist unser Leben beeinflussen kann, lässt sich durch die Quantenphysik und spezifischer durch das Gesetz der Resonanz erklären. Als Resonanz bezeichnet die Wissenschaft das Mitschwingen eines schwingungsfähigen Systems durch Anregung einer anderen Schwingung. Alles, was schwingt, ist zur Resonanz fähig. Und da alle Materie letztlich Schwingung darstellt, ist Materie zur Resonanz fähig.

Beispiel:

Bei Musikinstrumenten spricht man von Resonanz, wenn ein Körper durch einen anderen schwingenden Körper zu verstärkten Schwingungen angeregt wird. Gleichermaßen können Windstöße, die zufällig etwa mit der Eigenfrequenz einer Brücke erfolgen, die Schwingungen der Brücke immer mehr aufschaukeln und sie zum Einsturz bringen. 

Gehen wir weiter: Resonanz funktioniert auch mit unserer Umwelt und anderen Menschen. Ein Phänomen, welches wir alle kennen: Es gibt Menschen, zwischen denen die „Chemie“ stimmt, aber auch Menschen, bei denen das Gegenteil der Fall ist. Wir können das oft rational nicht erklären. Mit uns sympathischen Menschen stehen wir offenbar in einem rational nicht erklärbaren Schwingungsgleichklang.

Mehr noch: Was wir denken und ausstrahlen, das ziehen wir an. Das ist letztlich das „Gustav-Gans-Phänomen“, welches wir aus der Donald Duck-Familie kennen: Der Glückspilz zieht weiteres Glück an – vulgär ausgedrückt: „Der Teufel scheißt auf den größten Haufen.“ In der Bibel liest sich das bei Matthäus 25, 29 wie folgt: „Denn wer da hat, dem wird gegeben werden, und er wird die Fülle haben; wer aber nicht hat, dem wird auch, was er hat, genommen werden.“

Wenn wir den Gedanken der Schwingungsresonanz weiterspinnen, könnte man auf den Gedanken kommen, dass unser ganzes Universum durch Schwingung miteinander verbunden ist. In diese Richtung geht z.B. auch die vom britischen Biologen Rupert Sheldrake aufgestellte Hypothese, dass uns ein „morphisches Feld“ umgibt und miteinander verbindet. Als morphisches Feld (oder auch „morphogenetisches Feld“) bezeichnet er ein hypothetisches Feld, das auf die Entwicklung von Strukturen sowohl in der Biologie, Physik, Chemie, aber auch in der Gesellschaft verantwortlich sein soll. Über Schwingungen würde also eine Verbindung innerhalb dieses „Informationsfeldes“ aufgebaut werden. Von den klassischen Naturwissenschaften werden solche Hypothesen bis heute kritisch gesehen oder ganz abgelehnt. Dies können wir hier nicht vertiefen, was Sie jedoch nicht abhalten sollte, sich einmal damit zu befassen.

Sie müssen den vorausgegangenen Ausführungen überhaupt nicht zustimmen. Aber es lohnt sich, über die praktische Implikationen der Quantenphysik einmal nachzudenken, insbesondere, wie sich Geist, Materie und Materialisierung für Sie persönlich zueinander verhalten. Vielleicht nähern Sie sich diesem komplexen Thema einmal ganz einfach: Wenn Sie das nächste Mal mit Ihrem Auto an einer roten Ampel stehen, schauen Sie konzentriert auf die Person in dem neben Ihnen ebenfalls wartenden Auto. Sie werden feststellen, dass in vielen Fällen diese nach kurzer Zeit zu Ihnen herüberschauen wird, obwohl sie dazu keinen nachvollziehbaren rationalen Anlass hat. Vielleicht können diese die von Ihnen ausgesandte „Energie“ im Rahmen eines Feldes spüren? Oder: Haben Sie schon einmal die Erfahrung gemacht, dass Sie an eine Bekannte oder einen Freund denken und diese sich fast zeitgleich am Telefon melden, obwohl Sie ihn längere Zeit nicht gesehen haben? Magie, alles Zufall oder was? Und was passierte, als ich am Dienstagmorgen spürte, dass meine Mutter am selben Abend sterben würde?

Wir wollen hier kein Seminar für Teilchenphysik, Esoterik oder Philosophie abhalten. Für uns ist nur wichtig: Wenn Das Bewusstsein Realität schaffen kann, dann hat der bewusste Mensch Optionen. Und wenn Erfolg die Materialisierung einer Idee ist, wird unser Bewusstsein zu einer zentralen Grundlage unseres Erfolgs. Oder wie William James sagte: “If you can change your mind, you can change your life.”

Für heute sind wir damit fast am Ende.  Wie immer gibt es für Sie noch zwei Impulse, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, ein Zitat und eine Frage zum Nachdenken.

Das Zitat stammt heute von Buddha:

„Wir sind, was wir denken. Alles, was wir sind, entsteht aus unseren Gedanken. Mit unseren Gedanken formen wir die Welt.“

Und die persönliche Frage für Sie lautet:

– Was ist Materie für Sie?

Gehen Sie in sich und finden Sie eine persönliche Antwort!

Viel Spaß dabei!

In der nächsten Folge vertiefen wir das Geheimnis der Macht unserer Gedanken.

Bis dahin verbleibe mit den besten Wünschen, Ihr Thomas Kapp

Dr. Thomas Kapp

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