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	<title>Bewusstsein &#8211; Thomas Kapp Coaching &amp; Strategies</title>
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		<title>Folge 10 &#8211; Erfolg, Bewusstsein und Quantenphysik</title>
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		<pubDate>Wed, 10 May 2023 06:22:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das Gesetz der Resonanz und sein Einfluss auf Erfolg In dieser Folge machen wir einen spannenden Ausflug in die Quantenphysik. Keine Sorge, dafür müssen Sie nicht Teilchenphysik studiert haben, wir gehen ganz sachte voran &#8211; und gelangen zu erstaunlichen Erkenntnissen. Erfahren Sie in dieser Folge: Wie Quantenphysik unsere materialistische, deterministische Denkweise auf den Kopf stellt. [&#8230;]]]></description>
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									<p>Das Gesetz der Resonanz und sein Einfluss auf Erfolg</p><p>In dieser Folge machen wir einen spannenden Ausflug in die Quantenphysik. Keine Sorge, dafür müssen Sie nicht Teilchenphysik studiert haben, wir gehen ganz sachte voran &#8211; und gelangen zu erstaunlichen Erkenntnissen.</p><p><strong>Erfahren Sie in dieser Folge:</strong></p><p>Wie Quantenphysik unsere materialistische, deterministische Denkweise auf den Kopf stellt.</p><p>Was es mit dem Gesetz der Resonanz auf sich hat.</p><p>Wieso es für ein gutes Leben wichtig ist, was jeder Einzelne denkt.</p><hr /><p><strong>Sie haben Fragen und Anregungen?</strong></p><p>Dann schreiben Sie mir gerne eine Nachricht an: <a href="mailto:thomas.kapp@allscout.de">thomas.kapp@allscout.de</a></p>								</div>
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									<p><strong>Wie immer beginnen wir mit einer Geschichte:</strong></p><p>Als meine Mutter in der Endphase ihres Lebens mit Krebserkrankung im Krankenhaus lag, besuchte ich sie an einem Sonntag und machte mich nach dem Besuch auf eine von Montagmorgen bis Mittwochabend geplante Geschäftsreise auf. Beim Aufwachen am Dienstagmorgen im Hotel wurde mir plötzlich klar, dass meine Mutter an diesem Tag sterben würde und machte mich unverzüglich auf den Weg zu ihr. Ich traf sie am Dienstagabend noch lebend an. In der Nacht vom Dienstag auf Mittwoch verstarb sie. Wie konnte ich das am Dienstagmorgen wissen?</p><p><strong>Was bedeutet das nun für unsere Startrampe Erfolg?</strong></p><p>Heute machen wir den bereits angekündigten Ausflug in die Quantenphysik. Dafür müssen wir nicht Teilchenphysik studiert haben, wir gehen ganz sachte voran. Tapfer müssen manche von uns dennoch sein. Da wir in der letzten Folge gesehen haben, dass unser Bewusstsein eine grundlegende Bedeutung für unseren Erfolg hat, sollten wir es noch etwas besser verstehen. Das führt uns zu den Fragen von Geist und Materie und ihrem Verhältnis zueinander. Descartes und Newton haben uns gelehrt, dass die Welt aus Materie besteht und deterministisch funktioniert. Das heißt, alles beruht auf Ursache und Wirkung und alles ist schon vorherbestimmt. Eigentlich gibt es nichts mehr zu entscheiden. Die moderne Quantenphysik ist da anderer Meinung. Max Planck, Nobelpreisträger und Begründer der Quantenphysik, sagte bereits 1944 bei einem Vortrag in Florenz:</p><p><em>&#8222;[…] als Physiker, der sein ganzes Leben der nüchternen Wissenschaft, der Erforschung der Materie widmete, bin ich sicher von dem Verdacht frei, für einen Schwarmgeist gehalten zu werden. Und so sage ich nach meinen Erforschungen des Atoms dieses: <strong>Es gibt keine Materie an sich.</strong> Alle Materie entsteht und besteht nur durch eine Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt und sie zum winzigsten Sonnensystem des Alls zusammenhält.&#8220;(Hervorhebungen d. Verf.)</em></p><p>Noch plastischer formulierte es Hans-Peter Dürr, Quantenphysiker und Philosoph: <em>„Es gibt die Materie im Grunde nicht mehr. Es gibt letzten Endes nur noch eine Art Schwingung. Es gibt &#8230; keine Elektronen, es gibt keinen Atomkern, sie sind eigentlich nur Schwingungsformen.“ </em>Und selbst Albert Einstein sagte: <em>„Was Materie angeht, lagen wir alle falsch. Was wir Materie nannten, ist Energie, deren Schwingung so gesenkt wurde, dass sie für die Sinne wahrnehmbar wird. Es gibt keine Materie.“ </em>Ein Physiker brachte es mir gegenüber einmal so auf den Punkt: <em>„Materie sei nur durch Information gebundene Energie“</em>. <em>Information und Energie</em> – merken wir uns diese beiden Koeffizienten, sie werden uns noch öfters in dieser Podcast-Reihe begegnen! Wenn es eigentlich nur Schwingungen gibt und diese miteinander verbunden sind, hat das auch zwei praktische Konsequenzen für unser Verhältnis zu Geist und Materie.</p><p><strong>Konsequenz 1: Bewusstsein erzeugt Realität</strong></p><p>Die moderne Quantenphysik hat entdeckt, dass kleinste Teilchen wie Photonen, Protonen oder Elektronen sich durch „Messung“ bzw. unser Bewusstsein beeinflussen lassen. <em>Wir beeinflussen unsere Realität, weil unsere Aufmerksamkeit (=Geist) Einfluss auf die Materie nimmt.</em> Materie folgt also dem Geist, der Geist dominiert die Materie, und somit auch den Verstand und den Körper. <em>„Bewusstsein erzeugt Realität!“,</em> sagte Eugene Wigner (Nobelpreis 1963). Und schon Erwin Schrödinger (Nobelpreis 1933), Mitbegründer der Quantenmechanik, hatte festgestellt: <em>„Der Geist baut die reale Außenwelt der Naturphilosophie (wie auch die des Alltags) ausschließlich aus seinem eigenen, d.h. aus geistigem Stoff auf.“ </em></p><p>Das ist ein harter Schlag für unsere materialistische, deterministische Denkweise und für uns wissenschaftliche Normalverbraucher eine harte Nuss. Gott sei Dank gilt das nicht direkt in unserer makroskopischen Alltagswelt! Sie brauchen also keine Sorge haben, dass während eines Fluges Ihr Flugzeug abstürzt, nur weil Sie gedanklich drei Sekunden die Möglichkeit eines Absturzes durchgespielt haben. Ich denke jedoch, dass es wert ist, sich darüber einmal Gedanken zu machen. Wenn wir die Richtigkeit der obigen Zitate einmal unterstellen, dann hat das einen enormen Einfluss auf unsere Betrachtung der Welt. Es bedeutet nämlich, dass jeder Mensch einen Unterschied macht. Jeder Mensch. Der Mensch wird zum Schöpfer seines Schicksals. Durch bewusste Optionen, die wir nutzen können – oder auch nicht. Zumindest langfristig werden unser Geist und unsere Gedanken unser Leben beeinflussen − wenn wir uns die Zeit dazu nehmen, bewusst mit unseren Gedanken umzugehen und damit in jeder Lage unseres Lebens an der Verbesserung dessen Bedingungen zu arbeiten.</p><p>Damit bekommt unser Erfolg im Leben eine völlig neue Perspektive! Wenn unser Bewusstsein Realität erzeugt, dann können wir unseren Erfolg beeinflussen. Die wissenschaftlichen Überlegungen sind damit keine theoretischen Glasperlenspiele, sondern fundamentale Erkenntnisse zur Steuerung unseres (erfolgreichen) Handelns und unseres Lebens. Auch wenn in der Theorie hier noch vieles nicht abschließend geklärt ist, werden die obigen Beobachtung in unserer Praxis bestätigt – vom Mentaltraining bis zur Psychotherapie. Wenn Ihnen das alles abenteuerlich vorkommt, fangen Sie doch einmal damit an, eine Erklärung für den unbestritten bestehenden, aber keineswegs „wissenschaftlich“ abschließend erklärten Placebo-Effekt zu finden.</p><p><strong>Kommen wir zu Konsequenz 2: Schwingung führt zur Resonanz – Resonanz führt zu Verbindung</strong></p><p>Dass unser Geist unser Leben beeinflussen kann, lässt sich durch die Quantenphysik und spezifischer durch das <em>Gesetz der</em> <em>Resonanz</em> erklären. Als Resonanz bezeichnet die Wissenschaft das Mitschwingen eines schwingungsfähigen Systems durch Anregung einer anderen Schwingung. Alles, was schwingt, ist zur Resonanz fähig. Und da alle Materie letztlich Schwingung darstellt, ist Materie zur Resonanz fähig.</p><p><u>Beispiel</u>:</p><p>Bei Musikinstrumenten spricht man von Resonanz, wenn ein Körper durch einen anderen schwingenden Körper zu verstärkten Schwingungen angeregt wird. Gleichermaßen können Windstöße, die zufällig etwa mit der Eigenfrequenz einer Brücke erfolgen, die Schwingungen der Brücke immer mehr aufschaukeln und sie zum Einsturz bringen. </p><p>Gehen wir weiter: Resonanz funktioniert auch mit unserer Umwelt und anderen Menschen. Ein Phänomen, welches wir alle kennen: Es gibt Menschen, zwischen denen die „Chemie“ stimmt, aber auch Menschen, bei denen das Gegenteil der Fall ist. Wir können das oft rational nicht erklären. Mit uns sympathischen Menschen stehen wir offenbar in einem rational nicht erklärbaren Schwingungsgleichklang.</p><p>Mehr noch: Was wir denken und ausstrahlen, das ziehen wir an. Das ist letztlich das „Gustav-Gans-Phänomen“, welches wir aus der Donald Duck-Familie kennen: Der Glückspilz zieht weiteres Glück an – vulgär ausgedrückt: <em>„Der Teufel scheißt auf den größten Haufen.“</em> In der Bibel liest sich das bei Matthäus 25, 29 wie folgt: <em>„Denn wer da hat, dem wird gegeben werden, und er wird die Fülle haben; wer aber nicht hat, dem wird auch, was er hat, genommen werden.“ </em></p><p>Wenn wir den Gedanken der Schwingungsresonanz weiterspinnen, könnte man auf den Gedanken kommen, dass unser ganzes Universum durch Schwingung miteinander verbunden ist. In diese Richtung geht z.B. auch die vom britischen Biologen Rupert Sheldrake aufgestellte Hypothese, dass uns ein <em>„morphisches Feld“ </em>umgibt und miteinander verbindet. Als morphisches Feld (oder auch „morphogenetisches Feld“) bezeichnet er ein hypothetisches Feld, das auf die Entwicklung von Strukturen sowohl in der Biologie, Physik, Chemie, aber auch in der Gesellschaft verantwortlich sein soll. Über Schwingungen würde also eine Verbindung innerhalb dieses „Informationsfeldes“ aufgebaut werden. Von den klassischen Naturwissenschaften werden solche Hypothesen bis heute kritisch gesehen oder ganz abgelehnt. Dies können wir hier nicht vertiefen, was Sie jedoch nicht abhalten sollte, sich einmal damit zu befassen.</p><p>Sie müssen den vorausgegangenen Ausführungen überhaupt nicht zustimmen. Aber es lohnt sich, über die praktische Implikationen der Quantenphysik einmal nachzudenken, insbesondere, wie sich Geist, Materie und Materialisierung für Sie persönlich zueinander verhalten. Vielleicht nähern Sie sich diesem komplexen Thema einmal ganz einfach: Wenn Sie das nächste Mal mit Ihrem Auto an einer roten Ampel stehen, schauen Sie konzentriert auf die Person in dem neben Ihnen ebenfalls wartenden Auto. Sie werden feststellen, dass in vielen Fällen diese nach kurzer Zeit zu Ihnen herüberschauen wird, obwohl sie dazu keinen nachvollziehbaren rationalen Anlass hat. Vielleicht können diese die von Ihnen ausgesandte „Energie“ im Rahmen eines Feldes spüren? Oder: Haben Sie schon einmal die Erfahrung gemacht, dass Sie an eine Bekannte oder einen Freund denken und diese sich fast zeitgleich am Telefon melden, obwohl Sie ihn längere Zeit nicht gesehen haben? Magie, alles Zufall oder was? Und was passierte, als ich am Dienstagmorgen spürte, dass meine Mutter am selben Abend sterben würde?</p><p>Wir wollen hier kein Seminar für Teilchenphysik, Esoterik oder Philosophie abhalten. Für uns ist nur wichtig: Wenn Das Bewusstsein Realität schaffen kann, dann hat der bewusste Mensch Optionen. Und wenn Erfolg die Materialisierung einer Idee ist, wird unser <em>Bewusstsein </em>zu einer zentralen <em>Grundlage</em> unseres <em>Erfolgs.</em> Oder wie William James sagte: <em>“If you can change your mind, you can change your life.”</em></p><p><strong>Für heute sind wir damit fast am Ende.  Wie immer gibt es für Sie noch zwei Impulse, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, ein Zitat und eine Frage zum Nachdenken.</strong></p><p>Das Zitat stammt heute von Buddha:</p><p><em>„Wir sind, was wir denken. Alles, was wir sind, entsteht aus unseren Gedanken. Mit unseren Gedanken formen wir die Welt.“ </em></p><p><strong>Und die persönliche Frage für Sie lautet:</strong></p><p>&#8211; Was ist Materie für Sie?</p><p>Gehen Sie in sich und finden Sie eine persönliche Antwort!</p><p>Viel Spaß dabei!</p><p>In der nächsten Folge vertiefen wir das Geheimnis der Macht unserer Gedanken.</p><p>Bis dahin verbleibe mit den besten Wünschen, Ihr Thomas Kapp</p>								</div>
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		<title>Folge 9 &#8211; Was ist die Basis unseres Bewusstseins</title>
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		<dc:creator><![CDATA[thomaskapp]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 May 2023 16:00:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Podcast Episode]]></category>
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					<description><![CDATA[Bewusstsein schafft Optionen. Erfolg hat viel mit unserem Bewusstsein zu tun. Deshalb befassen wir uns in dieser Folge ausführlich damit. Und damit, warum unser Unterbewusstsein eine wichtige Rolle für uns spielt. Erfahren Sie in dieser Folge: Welche Optionen wir durch unser Bewusstsein haben. Wie Bewusstheit die Chancen auf Erfolg erheblich erhöht. Wie können wir Bewusstsein [&#8230;]]]></description>
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									<p>Bewusstsein schafft Optionen.</p><p>Erfolg hat viel mit unserem Bewusstsein zu tun. Deshalb befassen wir uns in dieser Folge ausführlich damit. Und damit, warum unser Unterbewusstsein eine wichtige Rolle für uns spielt.</p><p><strong>Erfahren Sie in dieser Folge:</strong></p><p>Welche Optionen wir durch unser Bewusstsein haben.</p><p>Wie Bewusstheit die Chancen auf Erfolg erheblich erhöht.</p><p>Wie können wir Bewusstsein abgrenzen von Verstand, Ego und Unterbewusstsein?</p><hr /><p><strong>Sie haben Fragen und Anregungen?</strong></p><p>Dann schreiben Sie mir gerne eine Nachricht an: <a href="mailto:thomas.kapp@allscout.de">thomas.kapp@allscout.de</a></p>								</div>
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									<p><strong>Wie immer beginnen wir mit einer Geschichte:</strong></p><p>Ein erfahrener Schüler wollte einen Zen-Meister konsultieren, ob er nicht doch schon Erleuchtung erreicht hätte. Er betrat das Gebäude des Meisters, verneigte sich, und bevor er weiterreden konnte, fragte ihn der Meister, ob er seinen Stock links oder rechts vom Eingang abgestellt hätte. Der Schüler verzweifelte an der Antwort und erkannte, dass er so unbewusst handelte, dass er nicht einmal seinen Stock mit Bewusstheit abstellte.</p><p><strong>Was bedeutet das nun für unsere Startrampe Erfolg?</strong></p><p>Erfolg hat viel mit unserem Bewusstsein zu tun. Wir sollten uns daher mit ihm etwas befassen, wenn auch mit etwas Demut: Denn die letzten Geheimnisse unseres Bewusstseins (ebenso wie unserer Seele und unseres Geistes) sind noch nicht gelüftet. Oft wird nur Menschen ein Bewusstsein zugestanden, weil sie nicht nur wissen, <u>was</u> sie denken, sondern auch, <u>dass</u> sie denken! Der Mensch kann sich also quasi selbst beobachten. Diese Fähigkeit der Selbstreflexion und des distanzierenden Bewusstseins dürfte den Menschen von anderen Lebewesen und der Natur abgrenzen. Natur geschieht einfach, der bewusste Mensch hat Optionen. Und diese Optionen sind sehr vielfältig. So können wir mit unserem Bewusstsein z.B. Folgendes tun:</p><ul><li>unseren Verstand, unsere Gedanken und unser Tun kontrollieren und steuern,</li><li>Sachverhalte nicht nur wahrnehmen, sondern auch verstehen,</li><li>Gefühle (bewusst) wahrnehmen und sie beeinflussen,</li><li>Intuition entwickeln,</li><li>Ziele setzen (was der Verstand nicht kann, da er nur auf ein Ziel hinarbeiten kann),</li><li>Fantasie, Kreativität sowie Neues entwickeln (oft in Zusammenarbeit mit unserem Unterbewusstsein),</li><li>empathisch kommunizieren.</li></ul><p> </p><p>Bewusstsein ist etwas anderes als unser Gehirn bzw. unser Verstand, obwohl sich alle in einer unauflöslichen Einheit befinden. Bewusstsein ist nach meiner Einschätzung die Schnittstelle, die unseren Verstand, unsere Gefühle und unser Unterbewusstsein verknüpfen kann. Wenn diese Schnittstelle blockiert ist und wir daher unbewusst sind, verweigern wir uns den Ratschlägen unseres Verstandes (z.B. Gebäudeversicherung abschließen), hören nicht auf die Signale unserer Gefühle (z.B. Depression, Magenbeschwerden) und lassen uns von unserem Unterbewusstsein unkontrolliert steuern (z.B. durch alte Traumata und andere mentalen Blockaden).</p><p>Schlagen wir die Brücke zu unserem Thema, dem Erfolg. Bewusstheit erhöht die Chancen auf Erfolg erheblich. Denn ohne Bewusstheit haben wir keine wirkliche Kontrolle in unserem Leben, es kommt es uns nur so vor!</p><p><strong>Wie können wir Bewusstsein abgrenzen von Verstand, Ego und Unterbewusstsein?</strong></p><p>Fangen wir an mit unserem <strong>Verstand,</strong> den wir bereits erwähnt haben. Unser Verstand (bzw. unser Intellekt) ist nicht unser Bewusstsein: Der Verstand wird zuweilen mit Bewusstsein gleichgesetzt, weil wir beim wachbewussten Denken und Handeln davon ausgehen, dass wir bewusst handeln. Dies trifft jedoch nicht zu, da wir durchaus „verständig“, aber „unbewusst“ handeln können.</p><p><u>Beispiel</u>:</p><p>Wir wollen in den Urlaub fahren, schließen die Haustür ab und fragen uns nach 10 km Strecke, ob wir die Haustür auch wirklich abgeschlossen haben. Wir haben die Tür zwar sachgerecht und „verständig“ abgeschlossen, aber wir waren uns dessen in diesem Moment nicht „bewusst“.</p><p>Der Mensch hat über seinen Verstand die Fähigkeit zum Denken im weiteren Sinne. Unser Verstand macht uns zu einem „vernünftigen“ Wesen und ist ein sehr nützliches Instrument. Vieles in unserem Leben ist ohne den Einsatz des Verstandes nicht denkbar: Denken, Abstrahieren, Urteilen, Schlussfolgerungen ziehen, Bewerten, Kritisieren, Rechnen, Erinnern, Lernen, (Voraus-)Planen, Kommunizieren etc. – aber der Verstand ist <em>nicht</em> unser Bewusstsein. Der Verstand rechnet wie ein Computer – aber ebenso wie der Computer weiß er weder, <u>dass</u> er rechnet, noch <u>warum</u>! Weil der Verstand vernünftig ist und gut rechnen kann, ist es häufig gut, auf den Verstand zu hören (um z.B. eine Versicherung für das Haus oder für den Fall der Berufsunfähigkeit abzuschließen). Der Verstand kann jedoch keine autonomen Ziele <em>setzen</em> – er kann nur Ziele, die aus unserem Bewusstsein bzw. Unterbewusstsein, unseren Gefühlen bzw. unserem Instinkt abgeleitet sind, anstreben und erreichen. Mit unserem Verstand allein können wir also keinen Erfolg haben.</p><p>Damit kommen wir zu unserem<strong> Ego.</strong> Schon seit frühester Jugend konditioniert uns unsere Umwelt und schafft in uns (unbewusst) ein Bild, wer wir (angeblich) sind oder sein sollen. Über dieses Bild definieren wir uns mit unserer Umgebung, unseren Titeln, unseren errungenen Preisen und mit dem, was andere Leute über uns sagen oder denken, mit unserem Beruf, mit allem, was wir haben und was wir meinen, sein und tun zu müssen oder zu wollen. Wir <u>haben</u> nicht einen Job, sondern wir <u>sind</u> dieser Job. Dieses Ego-Bild ist nicht mehr ein Mantel, den wir an und aus ziehen können – es ist für uns zu Fleisch und Blut geworden, quasi unsere modifizierte DNA (nach dem Motto: „mein Haus, mein Auto, mein Boot“).</p><p>Dieses Bild wird von unserem Ego geschützt und verteidigt. Unser Ego wird alles tun, damit dieses Bild nicht zerstört wird. Das Ego – ebenso wie unsere archaischen Instinkte − ist auf ein einziges Ziel ausgerichtet: <em>Überleben.</em> Das muss nicht schlecht sein, kann uns aber auch daran hindern, zu <u>leben</u> und zu <u>erleben</u><em>,</em> weil es immer auf Sicherheit spielt und kein Risiko eingehen kann. Ego-getriebene Menschen überleben, aber sie erleben nichts. Unser Ego zementiert alles, was uns früher vielleicht einmal geholfen oder gerettet hat – auch wenn heute die Situation ganz anders ist!</p><p>Interessanterweise kann man das Ego im Außen nicht immer sofort erkennen: Wenn ein Mensch einen schicken Sportwagen fährt, kann dies verschiedene Hintergründe haben: Entweder er tut dies (als bewusster Mensch), weil es ihm Spaß macht, er Motorgeräusch und Beschleunigung liebt oder er möchte damit Eindruck schinden und damit sein Ego befriedigen sowie Anerkennung von seinen Freunden erhalten. Die sonst fehlende Anerkennung ist sein Defizit, welches sein Ego kaschieren möchte.</p><p>Bleibt noch unser <strong>Unterbewusstsein: </strong>Nach dem Loblied auf unser Bewusstsein müssen wir leider auch konstatieren, dass unser Leben weitgehend von Unbewusstheit geprägt wird. Das ist uns noch verständlich bei der uns nicht bewussten Steuerung unserer gesamten menschlichen Physiologie (Atmung, Herzschlag, Blutkreislauf, Verdauung von Nahrung, Wundheilung etc.). Doch auch unser Fühlen, Denken und Verhalten wird von unserem Unterbewusstsein gesteuert, wenn wir nicht bewusst handeln. Und das tun wir häufig. Wir handeln und wissen nicht <em>warum.</em> Wer bewusst handelt, weiß immerhin, <u>dass</u> er handelt – das ist schon mehr, als unbewusst zu handeln. Aber er weiß noch lange nicht, <u>warum</u> er handelt. Wer auch dies weiß, hat den Zugang auch zu seinem Unterbewusstsein gefunden und Teile davon ins Bewusstsein geholt.</p><p>Das Unterbewusstsein umgeht jedoch gerne das Wachbewusstsein bzw. den Verstand als Kontrollinstanz − oder schlimmer noch: Das Unterbewusstsein hat eine enorme Kraft. Zur Veranschaulichung: Wenn Sie unserem Bewusstsein mit einer Länge von 15 mm ansetzen, dann erreicht unser Unterbewusstsein im Vergleich eine Länge von 11 km! Die Kraft des Unterbewusstseins ist daher immens. Leider wurde sie traditionell meist deutlich unterschätzt. Dabei wird geschätzt, dass das Unterbewusstsein über 90 Prozent von dem, was wir täglich tun und denken, steuert. So wird auch der Albert Einstein zugeschriebene (und inhaltlich umstrittene) Satz zu verstehen sein: <em>„Der Mensch nutzt nur 10 Prozent seines Gehirns“.</em></p><p>Unser Unterbewusstsein speichert alles, was wir je wahrgenommen haben. Ein Mensch in Hypnose kann Situationen seines Lebens, die Jahrzehnte zurückliegen, in erstaunlichen Details wieder zurückholen und beschreiben. In unserem Unterbewusstsein sind alle unsere Erfahrungen, Wahrnehmungen, Erinnerungen sowie unser ganzes jemals erworbenes Wissen gespeichert. Hier ruhen unsere wahren geistigen bzw. emotionalen Schätze. Das Unterbewusstsein birgt den „heiligen Gral“, den allzu viele Menschen (vergeblich) im Außen suchen. Hier liegen die wichtigsten Ressourcen unseres Erfolgs versteckt.          <br />Leider sind in unserem Unterbewusstsein auch unsere größten mentalen Hindernisse, Blockaden, emotionalen Verletzungen, Traumata, Glaubenssätze – und natürlich such unser Ego − verborgen. Je mehr Teile unseres Unterbewusstseins wir in unser Bewusstsein holen oder zumindest zu unserem Vorteil „arbeiten“ lassen, desto mehr Optionen können wir nutzen – und damit unseren Lebenserfolg vergrößern. Der glückliche und erfolgreiche Mensch wird daher nicht nur versuchen, seine positiven Potenziale im Unterbewusstsein zu seinen Gunsten zu aktivieren, sondern auch seinen Geist von <em>mentalen Blockaden</em> zu <em>befreien.</em> Unser befreites Unterbewusstsein ist eine fundamentale Basis für unser erfolgreiches Handeln.</p><p>Machen wir uns also klar: Wenn wir nicht bewusst sind, übernimmt unser Unterbewusstsein (ggf. in Form unseres Egos) das Kommando über unser Denken und Fühlen. Der Verstand ist nur das „Auto“, entscheidend ist jedoch, wer der „Fahrer“ ist: Das Bewusstsein oder das Ego? Der Verstand <em>kann</em> fahren und beschleunigen, aber der Fahrer <em>entscheidet</em>, auf das Gaspedal zu treten. Der Verstand ist der Diener, das Bewusstsein (oder eben das Ego) der Herr. Wann immer Sie in Ihrem Leben mit den Gefühlen von Mangel, Minderwert, Neid, Streit, Hass, Angst und Vergeltung in Kontakt kommen, seien Sie achtsam, ob nicht Ihr Ego versucht, das Steuer im „Verstandes-Auto“ zu übernehmen.</p><p><strong>Für heute sind wir damit fast am Ende.  Wie immer gibt es für Sie noch zwei Impulse, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, ein Zitat und eine Frage zum Nachdenken.</strong></p><p>Das Zitat stammt heute von Leo Tolstoi:</p><p><em>„Allein im Bereich des Bewusstseins ist der Mensch frei, Bewusstsein wiederum ist nur im jeweils gegenwärtigen Augenblick möglich.“ </em></p><p><strong>Und die persönliche Frage für Sie lautet:</strong></p><p>Wer steuert Ihren Verstand: Ihr Bewusstsein, Ihr Ego oder Ihr Unterbewusstsein?</p><p>Gehen Sie in sich und finden Sie eine persönliche Antwort!</p><p>Viel Spaß dabei!</p><p>In der nächsten Folge durchleuchten wir die Frage, warum Quantenphysik für das Verständnis unseres Bewusstseins so wichtig ist.</p><p>Bis dahin verbleibe ich mit den besten Wünschen, Ihr Thomas Kapp</p>								</div>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Dr. Thomas Kapp</h3>				</div>
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