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	<title>Macht &#8211; Thomas Kapp Coaching &amp; Strategies</title>
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		<title>Folge 16 &#8211; Macht der Gefühle II</title>
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		<dc:creator><![CDATA[thomaskapp]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Jun 2023 06:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wie gehen wir mit Gefühlen um?Diese Episode ist Teil 2 der Betrachtungen über Gefühle. Hören Sie auf jeden Fall auch in Folge 15 rein. In der heutigen Folge gehen wir den Fragen auf den Grund, wo uns Gefühle helfen und wie wir mit ihnen umgehen. Erfahren Sie in dieser Folge:Der größte Entscheidungshelfer im Alltag Wieso [&#8230;]]]></description>
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									<p><b>Wie immer beginnen wir mit einer Geschichte:</b></p><p>Ich habe in meiner Berufszeit als Anwalt viel reisen und in Hotels übernachten müssen. Auf dem Weg zu meinem Zimmer musste ich meist einen Aufzug (von denen es meist mehrere gab) nehmen. Ich habe mir dann immer den Spaß gemacht, mit geschlossenen Augen zu fühlen, welcher von den möglichen Aufzügen zuerst auf meinem Stockwerk ankommt.  Ich lag nicht immer richtig, aber meine Trefferquote lag im Laufe der Jahre deutlich über der statistischen Wahrscheinlichkeit.</p><p><b>Was bedeutet das nun für unsere Startrampe Erfolg?</b></p><p>In der letzten Folge haben wir uns damit befasst, welche Rolle Gefühle in unserem Leben spielen. Diese Frage haben wir in vier Schritte unterteilt. Letztes Mal haben wir die ersten beiden Schritte gemacht: </p><p><b>Schritt 1: Gefühle sind einfach da! </b></p><p><b>Schritt 2: Warum haben wir Gefühle? </b></p><p>Heute geht es weiter mit:</p><p><b>Schritt 3: Wo helfen uns Gefühle?</b></p><p>Wir haben bereits gesehen, dass uns Gefühle bei unseren Entscheidungen maßgeblich unterstützen. Außerdem helfen uns unsere Gefühle z.B.,</p><p>&#8211; unsere individuellen Werte, Potenziale, Neigungen, Träume, Visionen und Ziele zu finden,</p><p>&#8211; spontan zu handeln,</p><p>&#8211;  achtsam zu sein, in der Gegenwart zu leben, und ggf. einen Flow zu erleben,</p><p>&#8211; Gefahren besser zu erkennen (z.B., wenn uns im U-Bahn-Tunnel drei dunkle Gestalten entgegenkommen) oder Geschäftschancen besser einzuschätzen (z.B. bei der Beteiligung an einem Start-Up),</p><p>&#8211; mehr Balance in unserem Leben zu finden,</p><p>&#8211; Stress zu bewältigen,</p><p>&#8211; emotionale Intelligenz zu entwickeln,</p><p>&#8211; Vertrauen aufzubauen, </p><p>&#8211; ein Gespür für Verhandlungssituationen zu entwickeln,</p><p>&#8211; Zugang zur eigenen Intuition bekommen.</p><p>Ich finde, die Liste ist sehr beeindruckend. Und sie ist keineswegs abschließend, gibt jedoch einen ersten Überblick. Ich möchte heute den letzten Punkt herausgreifen und näher beleuchten: die Intuition. Werden Sie sich bitte bewusst, wie viele Entscheidungen Sie täglich auf Grundlage Ihrer Intuition fällen: Abends ausgehen oder daheim bleiben? Zum Italiener oder zum Griechen? Sweatshirt in blau oder grau kaufen? Welches Geschenk für die Oma an ihrem Geburtstag? Linke, mittlere oder rechte Warteschlange im Supermarkt nehmen? Welcher Aufzug kommt im Hotel als erster? Ob in der Wirtschaft, der Politik, beim Militär, beim Bewerbungsgespräch oder bei der Partnerwahl – ohne Intuition würden wir regelmäßig schlechtere Entscheidungen treffen, weil wir sehr viele Lebenssachverhalte nicht in eine Excel-Tabelle zwängen können. </p><p>Intuition kommt meist dann ins Spiel, wenn wir „am Ende der Informationen“ sind und trotzdem entscheiden müssen. Am „Ende der Informationen“ sind wir, wenn wir alle relevanten Informationen gesammelt haben oder zu einem Entscheidungszeitpunkt nicht die Zeit hatten, alle relevanten Informationen zu beschaffen. Für den Einsatz unserer Intuition möchte ich Ihnen gerne folgende Überlegungen mit auf den Weg geben: </p><p>&#8211; Auf unsere Intuition können wir nur zugreifen, wenn uns unser Ego bzw. unser Meckeraffe (den wir in Folge 14 kennengelernt haben) nicht im Wege steht. Ich selbst scheitere im Supermarkt häufig an meinem Meckeraffen bei der Frage, welche Warteschlange ich nehmen soll. Warum? Weil mein Verstand via „virtueller Exceltabelle“ versucht zu berechnen, wo es am schnellsten geht. Nehme ich dann diese Warteschlange, hat ein Kunde vor mir prompt Probleme mit seiner elektronischen Bezahlung oder der Kassierer muss nochmals zum Gemüse-Nachwiegen.</p><p>&#8211; Am besten funktioniert unsere Intuition, wenn wir unseren Verstand „geleert“ haben (wie man dies z.B. mit der Meditation erreicht). Dann wird sich unser Verstand nicht allzu sehr einmischen können. Ferner dürfen wir nicht in der zu entscheidenden Frage persönlich involviert bzw. mental befangen sein: Wenn Sie bei einer Weinverkostung wissen, welches der teure und welches der billige Wein ist, wird es schwer, auf Devise: „der teurere Wein muss besser sein“.</p><p>&#8211; Unsere Intuition kann nur Fragen beantworten, die man schlicht mit „Ja“ oder „Nein“ beantworten kann. Intuition kann nur sagen „Es passt“ oder „Irgendetwas stimmt nicht“. Intuition kommt zu klaren Ergebnissen – ein bisschen Intuition ist wie ein bisschen schwanger. Wenn Sie glauben, Ihre Intuition würde Ihnen wachsweich antworten, hat sich längst Ihr Verstand und Ihr Ego eingeschaltet. </p><p>Damit kommen wir zu:</p><p><b>Schritt 4: Wie gehen wir mit Gefühlen um?  </b></p><p>Wir können unsere Gefühle nicht kontrollieren, allenfalls unterdrücken. Wenn wir traurig sind, fühlen wir uns traurig, und wenn wir verliebt sind, fühlen wir uns verliebt. Punkt. Seien Sie ehrlich zu Ihren Gefühlen, denn Ihre Gefühle sind auch immer ehrlich zu Ihnen! Ihre Gefühle sind in unserer Zeit von Lügen und Täuschungen ein seltenes, kostbares Gut. Dazu sind Ihre Gefühle Ihr ausschließlicher Besitz, den Ihnen niemand wegnehmen kann. Dieser ist etwas Kostbares, selbst wenn es einmal ein Gefühl der Trauer, Enttäuschung oder gar Depression sein sollte. Leider ist man heute viel zu schnell mit Psychopharmaka zur Hand. </p><p>Gefühle kann man nicht begründen – aber sie kommen nie grundlos! Versuchen wir also erst einmal, mit unseren Gefühlen in direkten und ehrlichen Kontakt zu kommen. Grundsätzlich sollten wir wertungsfrei alle unsere Gefühle willkommen heißen, weil sie wichtige Botschaften für uns bereithalten. <b>Gefühle lügen nie! </b>Sind wir äußerst glücklich, dann ist das eher einfach. Sind wir hingegen traurig und deprimiert, so können wir der Traurigkeit nachgehen und ihre Ursache erforschen. Wenn ein nahestehender Mensch gestorben ist oder man gekündigt wurde, dann ist man traurig. Trauer ist dann die emotionale Bewältigung dieses Schicksalsschlags. Das benötigt Zeit und die sollten Sie sich dann auch nehmen. </p><p>Wer hier seine Gefühle wahrnimmt, ernst nimmt und nicht verdrängt, hat schon einen wichtigen ersten Schritt gemacht. Sich hier bei Bedarf professionelle Hilfe zu holen, ist ein Zeichen von Stärke und nicht von Schwäche! Eigentlich sollte jeder an seinem „Emotionalhaushalt“ arbeiten, um nicht langfristig vom Kurs seines Lebens abzukommen. Warum?</p><p>Ein „gestörter Emotionalhaushalt“ behindert die positive Entwicklung unseres Potenzials und damit unseren Erfolg. Wir müssen also den Umgang mit unseren Gefühlen lernen. Dies gilt nicht nur für die gerade beschriebene „Innenwelt“, sondern auch für unseren Umgang mit unseren Gefühlen in der „Außenwelt“. Auch wenn wir unsere Gefühle nicht kontrollieren können, so können wir doch Einfluss nehmen auf unser Verhalten in der Außenwelt, nachdem wir unsere Gefühle wahrgenommen und gewürdigt haben. </p><p>Was das Zeigen von Gefühlen angeht, gilt es, die richtige Balance zu finden. Natürlich gibt es überwältigende Gefühle (z.B. Trauer, Schmerz), die man kaum nach außen verbergen kann. Dann sollte man das auch nicht krampfhaft versuchen. Andererseits ist unser Alltag von zahlreichen Gefühlen geprägt, die andere Menschen nichts angehen. Stellen Sie sich vor, alle Menschen würden alle ihre Gefühle in uneingeschränkter Form nach außen tragen und ihre Mitmenschen damit konfrontieren! Ein sozialverträgliches Miteinander wäre im Alltag nicht mehr möglich! </p><p>Im Hinblick auf unser Verhalten in der Außenwelt, ist es von großem Vorteil, wenn wir in der Lage sind, unsere Gefühle in einem ersten Schritt erst einmal wahrzunehmen und zu spüren, bevor wir uns in einem zweiten Schritt mit Hilfe unseres Verstands zu bestimmten Äußerungen oder Handlungen entschließen. Das sorgt nicht nur für emotionale Stabilität, sondern auch für Kontrolle über das aus den Gefühlen resultierende Verhalten. Wir verhindern damit, unsere Launen an anderen auszuleben oder (schädigende) Handlungen im Affekt vorzunehmen. Auch wenn wir einmal wütend sind, ist es ein Unterschied, ob wir diese Wut erst einmal wahrnehmen und reflektieren oder ob wir sofort die ganze Wohnung kurz und klein schlagen. Vielleicht reicht auch Holzhacken oder 2.000 m Brustschwimmen? Die beiden letzten Alternativen sind deutlich gesünder und preiswerter. Manche meinen, dass sie besonders authentisch seien, wenn sie in jeder Situation ihren Gefühlen freien und unkontrollierten Lauf ließen. Das ist ein Irrtum – das sind schlechte Manieren. Sehen wir es so: Unsere Gefühle sind unser Tiger, unser Verstand das diesen umgebende Gitter! Wir sollten liebevoll mit unserem Tiger umgehen, aber ihn nicht unkontrolliert frei laufen lassen.</p><p><b>Und nun noch eine knifflige Frage:</b></p><p>Wie entscheiden wir nun, wenn wir in einen emotionalen Konfliktfall geraten, indem sich zwei Gefühle gegenüberstehen? </p><p>Nehmen wir ein klassisches Beispiel: Ein Mann, der seine Familie liebt, verliebt sich in die Kellnerin seiner Stammkneipe und gefährdet damit seine Ehe. Hier lässt uns die Regel „das Gefühl entscheidet, der Verstand führt aus“ im Stich. Vielleicht löst sich der Konflikt mit der Zeit, weil ein Gefühl schwächer wird, vielleicht spitzt er sich aber auch zu und erfordert eine definitive Entscheidung. Neben den Gefühlen spielen hier auch die persönlichen Werte eines Menschen eine große Rolle. Im vorliegenden Fall kommen sich z.B. Treue und Unabhängigkeit sowie Familiensinn und Erotik in die Quere. Hier ist eine persönliche Entscheidung gefordert und es entscheidet am Ende das dominante Gefühl. Mein Tipp in einer solchen Situation: Schauen Sie sich in einer solchen Situation nach einer vorläufigen Entscheidung zwei Minuten lang ununterbrochen im Spiegel in die Augen und denken Sie an die Konsequenzen Ihrer vorläufigen Entscheidung − wenn Sie dann weinen müssen, war die vorläufige Entscheidung falsch! Ihr dominantes Gefühl hat gesiegt − Tränen lügen nicht! Leider stehen viele Menschen bei solchen Entscheidungen erst hinterher vor dem Spiegel des Lebens – und weinen zu spät.</p><p><b>Für heute sind wir damit fast am Ende.  Wie immer gibt es für Sie noch zwei Impulse, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, ein Zitat und eine Frage zum Nachdenken.</b></p><p>Das heutige Zitat stammt aus unbekannter Quelle:</p><p><i>„Verlass dich auf dein Herz. Es schlug schon, bevor du denken konntest.“ </i></p><p><b>Und die persönliche Frage für Sie lautet:</b></p><p>Wo helfen Ihnen Ihre Gefühle im Leben?</p><p>Gehen Sie in sich und finden Sie eine persönliche Antwort! </p><p>Viel Spaß dabei! </p><p>In der nächsten Folge sprechen wir über etwas elementar Wichtiges: Unsere Werte.</p><p>Bis dahin verbleibe ich mit den besten Wünschen, Ihr Thomas Kapp</p>								</div>
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		<title>Folge 15 &#8211; Macht der Gefühle</title>
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		<dc:creator><![CDATA[thomaskapp]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jun 2023 06:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Gefühle haben die Menschheit schon lange beschäftigt.Auch wenn Gefühle immer eine tragende Rolle in unserem Leben spielten, wurden sie doch in langen Epochen der Menschheitsgeschichte eher geleugnet, geringgeschätzt oder verdrängt. Aber Gefühle spielen eine zentrale Rolle und deswegen widme ich ihnen diese und sogar noch die nächste Folge. Erfahren Sie in dieser Folge:Welche Rolle spielen Gefühle [&#8230;]]]></description>
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									<div class="Type__TypeElement-sc-goli3j-0 bGcjcI RKzJftL6TOVUXkXOPykT" data-encore-id="type"><div class="xgmjVLxjqfcXK5BV_XyN">Gefühle haben die Menschheit schon lange beschäftigt.</div><div class="xgmjVLxjqfcXK5BV_XyN">Auch wenn Gefühle immer eine tragende Rolle in unserem Leben spielten, wurden sie doch in langen Epochen der Menschheitsgeschichte eher geleugnet, geringgeschätzt oder verdrängt. Aber Gefühle spielen eine zentrale Rolle und deswegen widme ich ihnen diese und sogar noch die nächste Folge.</div><div> </div></div><div class="Type__TypeElement-sc-goli3j-0 bGcjcI RKzJftL6TOVUXkXOPykT" data-encore-id="type"><div class="xgmjVLxjqfcXK5BV_XyN"><strong>Erfahren Sie in dieser Folge:</strong></div></div><div class="Type__TypeElement-sc-goli3j-0 bGcjcI RKzJftL6TOVUXkXOPykT" data-encore-id="type"><div class="xgmjVLxjqfcXK5BV_XyN">Welche Rolle spielen Gefühle in unserem Leben?</div></div><div class="Type__TypeElement-sc-goli3j-0 bGcjcI RKzJftL6TOVUXkXOPykT" data-encore-id="type"><div class="xgmjVLxjqfcXK5BV_XyN">Wie hängen Gedanken und Gefühle zusammen?</div></div><div class="Type__TypeElement-sc-goli3j-0 bGcjcI RKzJftL6TOVUXkXOPykT" data-encore-id="type"><div class="xgmjVLxjqfcXK5BV_XyN">Warum wir meist ganz unbewusst gesteuert werden.</div></div><div class="Type__TypeElement-sc-goli3j-0 bGcjcI RKzJftL6TOVUXkXOPykT" data-encore-id="type"><div class="xgmjVLxjqfcXK5BV_XyN"> </div></div><div class="Type__TypeElement-sc-goli3j-0 bGcjcI RKzJftL6TOVUXkXOPykT" data-encore-id="type"><div class="xgmjVLxjqfcXK5BV_XyN"><strong>Sie haben Fragen und Anregungen?</strong></div></div><div class="Type__TypeElement-sc-goli3j-0 bGcjcI RKzJftL6TOVUXkXOPykT" data-encore-id="type"><div class="xgmjVLxjqfcXK5BV_XyN">Dann schreiben Sie mir gerne eine Nachricht an: <a style="color: blue;" href="mailto:thomas.kapp@allscout.de">thomas.kapp@allscout.de</a></div></div><div class="Type__TypeElement-sc-goli3j-0 bGcjcI RKzJftL6TOVUXkXOPykT" data-encore-id="type"><div class="xgmjVLxjqfcXK5BV_XyN"> </div></div><div class="Type__TypeElement-sc-goli3j-0 bGcjcI RKzJftL6TOVUXkXOPykT" data-encore-id="type"><div class="xgmjVLxjqfcXK5BV_XyN"><strong>Sind wir schon verbunden?</strong></div></div><div class="Type__TypeElement-sc-goli3j-0 bGcjcI RKzJftL6TOVUXkXOPykT" data-encore-id="type"><div class="xgmjVLxjqfcXK5BV_XyN"><a style="color: blue;" href="https://www.linkedin.com/in/dr-thomas-kapp-222a2422/" target="_blank" rel="noopener">LinkedIn</a></div></div>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Oder wenn Sie lieber lesen möchten, geht es hier weiter mit dem Text zum Podcast. </h2>				</div>
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									<p><strong>Wie immer beginnen wir mit einer Geschichte:</strong></p><p>Jonathan Haidt hat für das Verhältnis unserer Vernunft zu unseren Gefühlen das Bild von einem Reiter auf einem Elefanten entworfen: Der Reiter steht für unser unsere Vernunft/Logik und der Elefant unsere Gefühle/unsere Intuition. Unsere Vernunft, sagt Haidt, ist nur der kleine, Reiter auf dem großen Elefanten unserer Bauchgefühle, der eigentlich dem Elefanten hilflos ausgeliefert ist. Unser Reiter befindet sich also häufig in der Illusion, die Richtung anzugeben, während in Wirklichkeit einzig und allein der Elefant den Weg bestimme.</p><p><strong>Was bedeutet das nun für unsere Startrampe Erfolg?</strong></p><p>Gefühle haben die Menschheit schon lange beschäftigt. Auch wenn Gefühle immer eine tragende Rolle in unserem Leben spielten, wurden sie doch in langen Epochen der Menschheitsgeschichte eher geleugnet, geringgeschätzt oder verdrängt. Moralische Regeln, Verhaltensnormen oder Gesetze unterdrückten häufig ein bewusstes Er- und Ausleben von Gefühlen. Auch die ansonsten sehr gepriesene Aufklärung hat eher eine Dominanz des Verstandes über den Körper und die Gefühle statuiert. Heute scheinen Gefühle in einer sehr individuell geprägten Welt eine große Rolle zu spielen, manche stellen sie sogar gerne fast exhibitionistisch zur Schau. Ein richtig ausgewogenes Verhältnis zwischen Verstand und Gefühl herzustellen, ist nach wie vor eine Herausforderung. Sicher ist heute nur: Wir brauchen Verstand <em>und</em> Gefühle.</p><p>Gefühle sind nach wie vor ein Mysterium. Zwar ist uns die Funktion von Schmerz klar: Er weist uns auf eine Funktionsstörung in unserem Körper hin, z.B. bei einer Verletzung oder drohenden Gefahr – Stichwort: „Heiße Herdplatte“. Aber haben Sie sich schon einmal gefragt, welcher Teil Ihres Körpers Freude und Schmerz empfindet? Natürlich können wir biochemisch Körper- und Gefühlsreaktionen nachweisen, z.B. den Anstieg von Dopamin bei Wohlbefinden und Adrenalin bei Stress. Aber wer fühlt dann das Glück oder den Stress?</p><p>Die Neurowissenschaften erklären uns, dass es bestimmte neuronale Schmerzrezeptoren gibt. Nun gut: Aber warum spürt der Rezeptor etwas, er ist doch auch nur eine Zelle, also ein bio-chemisches Aggregat, also weitgehend Protein und Wasser. Unser Auto spürt bei einem Unfall doch auch nichts. Auch ein toter Körper spürt nichts – jedenfalls nach allem was wir vermuten. Wenn wir beobachten, dass z.B. auch Tiere Schmerz verspüren können, ist es wohl nicht das selbstreflexive menschliche Bewusstsein, welches Schmerz verspürt, denn ein solches Bewusstsein sprechen wir Tieren ab. Dann bleibt nur noch die Erklärung, dass es eine Seele geben muss, die auch den Schmerz verspürt. Damit erklärt sich auch, warum Tiere Schmerz spüren können, weil sie wohl auch eine Seele haben. Und damit kommen wir zu dem erstaunlichen Ergebnis, dass nur die <em>Kombination </em>von Seele und Körper ein Gefühl entstehen lässt, weil weder die körperlose Seele noch der seelenlose (und damit tote) Körper Schmerz spüren kann. Der Körper erzeugt den Schmerz, aber die Seele spürt ihn. Irgendwo muss es also eine Verbindung zwischen unserer Seele und unserem Körper geben. Aber wo? Der bekannte deutsche Arzt Rudolf Virchow hilft uns hier leider auch nicht. Ihm wird (wohl fälschlicherweise) der Satz zugeschrieben wird: <em>„Ich habe so viele Leichen seziert und nie eine Seele gefunden.“</em> Diese Frage ist eine der großen ungelösten Fragen der Menschheit, die wir hier leider nicht klären können. Dafür widmen wir uns einer anderen Frage:</p><p><strong>Wie hängen <em>Gedanken</em> und <em>Gefühle</em> nun miteinander zusammen? Und wer steuert unser Verhalten?</strong></p><p>Viele nehmen an, dass unsere Gedanken unsere Gefühle, und unsere Gefühle unser Verhalten beeinflussen. Andere gehen davon aus, dass eher unsere Gefühle unsere Gedanken beeinflussen. Alles in allem ein komplexes Geflecht an wechselseitigen Beziehungen: Wer steuert nun wen? Wir lassen das hier offen und unterstellen einfach, dass sich Gefühle und Gedanken gegenseitig beeinflussen können: Ich <em>fühle</em> mich mulmig, wenn ich an die Abgabe meiner nächsten Steuererklärung <em>denke.</em> Und ich <em>denke</em> an eine Arthrose, wenn ich in meinem Knie Schmerzen <em>fühle.</em></p><p>Warum befassen wir uns mit Gefühlen im Zusammenhang mit dem Erfolg? Gefühle sind quasi „menschliche Algorithmen“ zur Orientierung, Setzung von Zielen, Steuerung unseres Verhaltens und zur Unterstützung bei Entscheidungssituationen. Ohne Orientierung fällt es uns schwer, Ziele zu finden. Und ohne Ziele haben wir keine Erfolge. Wenn wir dann Erfolg haben, brauchen wir Gefühle, um uns über diesen Erfolg zu freuen (und mit diesem Gefühl der Freude zu neuen Ufern aufzubrechen).</p><p>Gefühle können uns im Leben also enorm helfen − wenn wir richtig mit ihnen umgehen. Das möchte ich mit Ihnen zusammen weiter erkunden, und zwar in vier Schritten:</p><p><strong>Schritt 1: Gefühle sind einfach da! </strong></p><p>Gefühle sind einfach da, sie kommen und sie gehen. Sie verändern sich laufend und wir können sie nicht konservieren − niemals! Das ist bei den Glücksgefühlen vielleicht schade, bei den von uns jedoch nicht so positiv wahrgenommen Gefühlen wie Trauer, Zorn, Wut, Eifersucht aber ganz gut. Gefühle haben eine kurze Halbwertzeit und bestehen nicht auf Dauer, sondern sind einem ständigen Wechsel unterworfen:</p><p>Die kleine Laura weint herzzerreißend, weil ihr Stofftier verschwunden ist − eine Viertelstunde später spielt sie fröhlich im Sandkasten mit ihrer Freundin. Diese Fähigkeit, Gefühle fließen zu lassen, verlernen wir leider, je älter wir werden. Wir Erwachsene neigen dazu, unsere Gefühle quasi in Konservendosen einzufrieren und bei Bedarf immer wieder aufzutauen.</p><p>Was Gefühle gut oder schlecht erscheinen lässt, sind unsere verstandesmäßigen <em>Bewertungen,</em> insbesondere unser Gewissen, unsere Moral, unsere Glaubenssätze, unsere Regeln, unsere Gesetze. Aufgrund dieser Bewertungen bringen uns unsere Gefühle oft in Verlegenheit, weil wir sie als „schlecht“, als „unmoralisch“, als „eigennützig‘“, als „geringwertig“ etc. betrachten. Und wegen dieser „schlechten“ Bewertung beginnen wir dann, uns auch wirklich „schlecht“ zu fühlen.</p><p>Und so entsteht ein blödes Missverständnis. Eine klassische Alltagsszene zeigt dies sehr schön. Wir fragen einen Freund: <em>„Wie fühlst du dich?“</em> – und er antwortet:<em> „Gut.“</em> Und schon ist die Falle zugeschnappt: Ein Gefühl ist weder schlecht noch gut, sondern es lässt sich beschreiben mit Wörtern wie z.B. froh, munter, glücklich, hoffnungsfroh etc. − oder eben deprimiert, traurig, allein.</p><p>Die Antwort „Gut“ wird der Frage nach unseren Gefühlen daher nicht gerecht. Unser Alltagsleben hat sprachlich die Fragen <em>„Wie geht es dir?“</em> (hier könnte man in der Tat <em>„Gut“</em> antworten) und <em>„Wie fühlst du dich?“</em> völlig nivelliert. Die Folge davon ist, dass wir den Kontakt zu unseren Gefühlen zunehmend verlieren. Die sprachliche Nivellierung führt zur emotionalen Nivellierung!</p><p>Wenn wir nur noch von „guten“ (noch schlimmer: „großen“) Gefühlen sprechen, schneiden wir unseren Zugang zum eigentlichen Erleben unserer Gefühle ab. Interessanterweise können wir die Antwort <em>„es geht mir gut“</em> meistens mit rationalen Erklärungen begründen, während wir ein Gefühl (<em>„ich bin froh, hoffnungsvoll, neugierig“</em> etc.) oft nicht begründen können – und auch nicht begründen brauchen. Gefühle sind nicht<em> begründungspflichtig </em>und meist auch nicht<em> begründungsfähig – Gefühle sind einfach da! </em></p><p><strong>Schritt 2: Warum haben wir Gefühle? </strong></p><p>Zur Beantwortung dieser Frage müssen wir uns evolutionsbiologisch etwas mit der menschlichen Gehirnstruktur befassen. Während wir unser Gehirn im Alltag vielfach mit der menschlichen Verstandesleistung und der Intelligenz gleichsetzen, müssen wir erkennen, dass wir nicht ein, sondern <em>vier</em> Gehirne im Kopf haben. Zunächst das evolutionsgeschichtlich sehr alte <em>Reptilien-Gehirn,</em> das <em>Säuger-Gehirn,</em> <em>Kleinhirn </em>und das <em>Großhirn.</em></p><p>Das <em>Reptilien-Gehirn </em>ist die „Polizei im Hirn“. Es kümmert sich um unsere archaischen Reflexe, die uns die bewusste und wahrnehmbare Entscheidung in Situationen abnehmen, wo es z.B. um Leben und Tod geht (Abwehr, Angriff oder Totstellen).</p><p>Das <em>Säuger-Gehirn </em>ist unsere innere Stimme und unsere Intuition, quasi unser „Herz im Hirn“ und damit für Gefühle zuständig. Das Säuger-Gehirn ist immer dann gefragt, wenn es um Orientierung und (schnelle) Entscheidungen in unübersichtlichen, komplexen, vom Verstand nicht „messbaren“ Situationen geht.</p><p>Das <em>Kleinhirn</em> kümmert sich um unsere Bewegungsabläufe und interessiert hier nicht weiter.</p><p>Das <em>Großhirn</em> ist für Verstand und Intelligenz zuständig. Das Großhirn ist verantwortlich für Rationalität, Logik und Vernunft. Es versagt jedoch in komplexen, „nicht-algorithmisierbaren“ Situationen. Dann sind unser Säugerhirn und unsere Gefühle gefragt.  </p><p>Denken Sie an Ihren letzten Urlaub. Sie schlendern abends die Dorfstraße entlang und suchen ein Lokal für das Abendessen mit Freunden. Wie werden Sie das Lokal aussuchen? Wird Ihr Verstand (virtuell) eine Excel-Liste aller verfügbaren Lokale mit allen Vor- und Nachteilen erstellen und daraus gemäß einem vorgegebenen Algorithmus das beste Lokal aussuchen? Sehr wahrscheinlich nicht. Sie werden das Lokal wählen, wo Sie sich wohlfühlen, wo etwas los ist und gelacht wird, wo nette Musik spielt, das Essen appetitanregend duftet oder einfach das Ambiente einladend ist. Ihr Verstand kann Ihnen nicht sagen, ob die Musik nett ist, Essen appetitanregend duftet oder das Ambiente einladend ist. Never!</p><p>Inzwischen ist weitgehend anerkannt: Das Gefühl <em>entscheidet</em> und der Verstand <em>setzt (sozialverträglich) um.</em> Das ist ganz wichtig: Das Gefühl <em>entscheidet</em> und der Verstand <em>setzt um. </em>Das gilt bei der Berufs- und Partnerwahl ebenso wie beim Autokauf! Deshalb ist es auch unmöglich, verliebten Menschen mit Argumenten der Vernunft zu kommen. Vor der Umsetzung einer vom Gefühl „getroffenen“ Entscheidung kann der Verstand noch wertvolle Informationen beisteuern, sozialverträgliche Alternativen finden oder im Einzelfall auch die „Notbremse“ ziehen, tut dies aber eher selten. Der Verstand kann also Informationen sammeln und notfalls  bremsen, aber nicht entscheiden. Diese Arbeitsteilung müssen wir uns bewusst machen und sie nutzbringend für unser Leben einsetzen.</p><p><strong>Für heute sind wir damit fast am Ende.  Wie immer gibt es für Sie noch zwei Impulse, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, ein Zitat und eine Frage zum Nachdenken.</strong></p><p>Das Zitat stammt von Antoine de Saint-Exupéry, dem geistigen Vater des Kleinen Prinzen:</p><p><em>„Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ </em></p><p><strong>Und die persönliche Frage für Sie lautet:</strong></p><p>Ist Ihnen bewusst, in welchem Maße Ihre Gefühle Ihre Entscheidungen beeinflussen?</p><p>Gehen Sie in sich und finden Sie eine persönliche Antwort!</p><p>Viel Spaß dabei!</p><p>In der nächsten Folge sprechen wir über die beiden weiteren Schritte 3 und 4: Wo helfen uns Gefühle? Wie gehen wir mit Gefühlen um?</p><p>Bis dahin verbleibe ich mit den besten Wünschen, Ihr Thomas Kapp</p>								</div>
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		<title>Folge 11 &#8211; Macht der Gedanken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[thomaskapp]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 May 2023 13:00:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Podcast Episode]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Macht]]></category>
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					<description><![CDATA[Positive Gedankenführung Über 50.000 Gedanken am Tag denkt der Mensch. Und diese schaffen ja bekanntlich unsere Realität. Wir sehen viele Menschen, die sich abrackern und keinen Erfolg haben. Genauso wie Menschen, denen der Erfolg zufliegt. Den Unterschied machen oft unsere Gedanken, deswegen beschäftigen wir uns heute mit dem Konzept der positiven Gedankenführung. Erfahren Sie in [&#8230;]]]></description>
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									<p>Positive Gedankenführung</p><p>Über 50.000 Gedanken am Tag denkt der Mensch. Und diese schaffen ja bekanntlich unsere Realität. Wir sehen viele Menschen, die sich abrackern und keinen Erfolg haben. Genauso wie Menschen, denen der Erfolg zufliegt. Den Unterschied machen oft unsere Gedanken, deswegen beschäftigen wir uns heute mit dem Konzept der positiven Gedankenführung.</p><p><strong>Erfahren Sie in dieser Folge:</strong></p><p>Was sind Gedanken: Wunder oder doch einfach nur Quantenphysik?</p><p>Wie wir die Welt durch einen Filter wahrnehmen</p><p>Wie Sie ‘Positive Thinking’ richtig nutzen</p>								</div>
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									<p><strong>Wie immer beginnen wir mit einer Geschichte:</strong></p><p>Der bekannte indo-amerikanische Arzt Deepak Chopra berichtet von folgendem Fall: Eine Frau hatte seinen Rat wegen Unterleibsbeschwerden gesucht. Er vermutete Gallensteine und operierte. Während der Operation stellte sich heraus, dass die Frau Metastasen in der Leber und im ganten Unterleib hatte. Der Fall wurde als hoffnungslos angesehen und die Bauchdecke ohne weiteren Eingriff wieder geschlossen. Auf Bitten der Tochter wurde der Frau von dem Befund nichts gesagt. Acht Monate nach der OP stellte sich die Frau in Chopras Sprechstunde erneut vor – der Krebs war verschwunden. Die Frau sagte zu Chopra: „Herr Doktor, ich war vor zwei Jahren so sicher, dass ich Krebs hatte. Und als sich dann herausstellte, dass es nur Gallensteine waren, fasste ich den Entschluss, nie wieder krank zu werden.“ Ihr Krebs war von alleine verschwunden.</p><p>Falls Sie diese Geschichte nachlesen möchten: Ich habe diese Geschichte gefunden in Deepak Chopras Buch „Die heilende Kraft“ im Kapitel „Die Quantenmechanik und der menschliche Körper“. Auf eine Seitenangabe verzichte ich, weil Sie möglicherweise eine andere Auflage als ich oder ein e-Book lesen.</p><p><strong>Was bedeutet das nun für unsere Startrampe Erfolg?</strong></p><p>Wenn wir dieses Geschichte hören, müssen wir uns die Frage stellen: War es ein Wunder? Oder vielleicht nicht?</p><p>In der letzten Folge haben wir gesehen, dass der Geist die Materie dominiert. Wenn das zutrifft, ist der Mensch der Schöpfer seines Schicksals. Jeder Mensch. Zumindest, wenn wir uns die Zeit dazu nehmen, bewusst mit unseren Gedanken umzugehen. Doch wie bewusst gehen wir mit unseren Gedanken um? Wir sind häufig von irgendwelchen Gedanken gesteuert, motiviert, gebremst und manchmal auch getrieben. Wir „werden“ oft mehr gedacht, als dass wir aktiv denken. Man hat herausgefunden, dass ein Mensch im Schnitt über 50.000 Gedanken am Tag denkt. Wie viele sind uns davon bewusst? Können wir unsere Gedanken kontrollieren und steuern?</p><p>Wenn wir den Einfluss unserer Gedanken anerkennen, haben wir einen der stärksten Hebel für unseren Erfolg in der Hand. Denn je klarer wir die Macht unserer Gedanken sehen und je bewusster wir mit unseren Gedanken umgehen, desto weniger werden wir von unbewussten Gedanken gesteuert werden und desto mehr sind wir zur Selbstreflexion und zur Steuerung unseres Lebens in der Lage. Wir sehen viele Menschen, die sich abrackern, und keinen Erfolg haben. Genauso wie Menschen, denen der Erfolg zufliegt. Den Unterschied machen meist unsere Gedanken. Dann war Chopras Geschichte vielleicht doch kein Wunder, sondern angewandte Quantenphysik. Erfolg hängt nach meiner festen Überzeugung ganz wesentlich von unserem Bewusstsein, unseren Gedanken und unserer mentalen Einstellung ab. Es lohnt sich wirklich, einmal darüber etwas länger nachzudenken.</p><p>Aus dieser Erkenntnis heraus hat sich ein Ansatz entwickelt, vorwiegend positive Gedanken zu entwickeln und negative Gedanken zurückzudrängen. Hinsichtlich der positiven Gedanken ist es daher Zeit, sich dem Thema „positiver Gedankenführung“ zuzuwenden. Es gibt dabei von der „Positiven Psychologie“ bis zum „Positiven Denken bzw. Positive Thinking“ viele unterschiedliche, nicht inhaltsgleiche (wenn auch zuweilen überlappende) Begriffe und Konzepte. Zum Teil ist das recht verwirrend. Hier gilt es, einen klaren Kopf zu behalten. Ich möchte das in <em>drei</em> Schritten für uns etwas ordnen:</p><ol><li><em>Fokussierung </em>auf <em>positive Aspekte</em></li><li><em>Positive Grundeinstellung und das Vertrauen in sich </em>und<em> die Welt </em></li><li><em>Mentale Schöpferkraft (diese schaffen wir heute nicht mehr und werden sie in der nächsten Folge separat besprechen)</em></li></ol><p><strong>Der erste Schritt: Fokussierung auf positive Aspekte</strong></p><p>Dieser erste Schritt hat zwei Facetten: Die erste befasst sich mit <u>selektiver Wahrnehmung</u>.</p><p>Wir alle haben eine <em>selektive </em>Sinneswahrnehmung. Sowohl unsere Bewertung wie auch unsere Erinnerung der uns erreichenden Sinnesreize ist individuell. Ich erlebe das immer wieder sehr deutlich, wenn ich mich mit meiner Familie oder Freunden über gemeinsam unternommene Reisen unterhalte. Teilweise haben wir ganz unterschiedliche Dinge wahrgenommen: Der eine den lustigen Kellner, die andere die versalzenen Spaghetti. Oder wir nehmen das Gleiche wahr, erinnern uns später unterschiedlich: Wir erinnern uns an die hübsche romanische Kirche auf der Strecke, doch fragen wir uns, ob wir sie damals von innen besichtigt haben oder nicht? Der eine sagt ja, die andere nein. Wir nehmen die Dinge wahr, nicht wie <em>sie </em>sind, sondern wie <em>wir </em>sind (also wie wir sie durch unseren Filter sehen und sehen wollen). Und wenn wir Pech haben, wird unser Filter zu einem immer enger werdenden „Tunnel“: <em>“Wenn wir als einziges Werkzeug einen Hammer besitzen, dann besteht wahrscheinlich die Versuchung, alles wie einen Nagel zu behandeln,” </em>sagte Abraham Maslow. Wenn man nicht in der Lage ist, sein Bewusstsein zu weiten, nimmt man häufig eine ziemliche triste und feindselige Welt wahr, hat bald keine Freunde mehr und wird depressiv.</p><p>Mit diesem Filter bezahlt man einen Preis, da man viele positive Aspekte im Leben verpasst, weil man sie einfach nicht wahrnimmt: Wir sehen nicht die wunderbare Erdbeertorte der Schwiegermutter, weil wir uns auf ihr unpassendes Kleid mit einem Fleck fokussieren. Wir entdecken nicht die Potenziale eines Mitarbeiters, weil wir uns auf seine Orthografie-Fehler kaprizieren. Und wir verpassen die Schönheit der Weltstadt Rom, weil wir nur den Staub auf den Straßen wahrnehmen. Wir sollten uns also bemühen, unseren Filter zu vergrößern. Damit können wir unsere Wahrnehmung der Welt und damit unser Leben positiv verändern. Ändern Sie Ihren Filter, ändern Sie Ihre Welt! Wie sieht Ihr Filter aus?</p><p>Der erste Schritt der Fokussierung auf positive Aspekte hat noch eine <u>zweite Facette</u>. Die zweite Facette befasst sich mit der <u>qualitativen Ausrichtung unserer Wahrnehmung</u>: Genauer mit der Frage, ob wir unsere Stärken statt unserer Defizite bzw. Lösungen statt Probleme in den Blick nehmen.</p><p>Diese Facette hat in der Psychologie Einzug gefunden unter dem Begriff „Positive Psychologie“. Im Gegensatz zur traditionellen <em>defizitorientierten</em> Psychologie befasst sich die Positive Psychologie mit den positiven Aspekten des Menschseins und versucht, diese zu verstärken. Dadurch schauen wir nach vorne und nicht in die Vergangenheit. Die positive Psychologie ist <em>ressourcenorientiert.</em> Positive Gedankenführung in diesem Sinne führt den Fokus <u>weg von dem, was nicht geht, hin zu dem, was geht</u> – und zwar mit den Mitteln, die vorhanden sind. Sie verschiebt die Achtsamkeit vom Problem auf die Lösung – von der mentalen Verhaftung mit einem Problem zur mentalen Erweiterung von Lösungsperspektiven.</p><p><u>Beispiel</u>:</p><p>Wenn ich beim Sport den Arm breche, dann ist das zunächst einmal schmerzhaft und ein Rückschlag. Entscheidend ist jedoch, wie ich mit dem Armbruch umgehe. Ich kann ein Vierteljahr jammern, weil ich keinen Sport treiben kann und alles so furchtbar ist – oder ich kann den Armbruch einfach akzeptieren und versuchen, das Beste aus der Zwangspause zu machen (z.B. mehr Lesen, mich fortbilden, ins Theater gehen, Freunde besuchen etc.).</p><p>Wer positive Aspekte sucht, ist offen für einen Perspektivwechsel. Menschen, die eher nach einer Lösung schauen, als in der Beschreibung des Problems verharren, werden im Regelfall mehr Erfolg erzielen und ein befriedigenderes Leben führen. Dies bedeutet aber nicht, dass wir uns gar nicht mit unseren Problemen befassen sollen. Albert Einstein sagte sogar: <em>„Wenn ich eine Stunde habe, um ein Problem zu lösen, dann beschäftige ich mich 55 Minuten mit dem Problem und 5 Minuten mit der Lösung.“ </em>Wenn Sie das jetzt verwirrt, dann habe ich viel erreicht. Die Lösung könnte vielleicht sein: Entscheidend ist die innere Einstellung. Auch Einstein dachte positiv, weil er wusste, dass oft die genaue Analyse des Problems schnell zur Lösung führt. Er <em>verharrte</em> also nicht mental im passiven Ausmalen des Problems, sondern stellte eine aktive Analyse des Problem als Grundlage für die Problemlösung an. Auch sein Ziel war die Lösung, nicht das Problem!</p><p><strong>Der zweite Schritt: Die positive Grundeinstellung und das Vertrauen in sich und die Welt</strong></p><p>Eine positive Gedankenführung spielt seit geraumer Zeit in der psychologischen Beratung sowie im Coaching und Managementtraining etc. eine nicht unerhebliche Rolle und zielt zunächst einmal im Kern darauf ab, dass der Anwender durch andauernde positive Beeinflussung seines <em>bewussten</em> Denkens (z. B. mit Hilfe von Autosuggestion, Affirmationen oder Visualisierungen) in seinen Gedanken eine dauerhaft optimistische Grundeinstellung und damit Zufriedenheit und Lebensqualität erlangt. Das sog. „Positive Thinking“ geht insofern weiter als die positive Psychologie, als es nicht nur eine mentale Fokussierung auf Lösungen, sondern eine <em>allgemeine</em> positive Konditionierung des <em>bewussten</em> Denkens anstrebt.</p><p>Natürlich kann Positive Thinking nicht die Realität und die Naturgesetze verändern: Niemand kann ohne Flugzeug fliegen oder ohne Sauerstoffgerät zwei Stunden unter Wasser bleiben. Positive Thinking ändert ggf. unsere Wahrnehmungen, Perspektiven, Gedanken und ggf. Gefühle. Problematisch wird Positive Thinking allerdings dann, wenn es uns vom Handeln abhält. Dann verfallen wir in Lethargie <em>(„läuft doch eh‘ alles super“)</em>. Positive Thinking kann uns mental helfen, den Mount Everest zu besteigen, aber nur, wenn wir die Tour sauber vorbereitet haben und rechtzeitig vom Base Camp losziehen.</p><p>Positive Thinking ist zweischneidig, wenn wir es falsch verstehen. Nicht wenige Autoren und Trainer halten Positive Thinking für den heiligen Gral der Persönlichkeitsentwicklung und des Lebenserfolgs. Sie raten konstant und aktiv positive Gedanken zu erzeugen. Das ist eine mühsame Aufgabe, wenn man bedenkt, dass der Verstand pro Tag etwa 50.000 (meist negative) Gedanken produziert. Das führt schnell zur Verkrampfung, wenn unser Ego negative Emotionen unterdrücken möchte. Das klappt jedoch nie. Die einzige Möglichkeit, effektiv mehr positive Gedanken und innere Gelassenheit zu erzeugen ist es, den Widerstand gegen die die negativen Gedanken auslösenden Gefühle aufzugeben. Wir müssen also lediglich aufhören, dem Ego zuzuhören, und damit beginnen, unsere Gefühle einfach achtsam wahrzunehmen und weiterziehen zu lassen. Positive mentale Stärke hat also viel damit zu tun, (negative) Gedanken kommen und gehen zu lassen, statt dagegen anzukämpfen.</p><p>So verstanden ist eine positive Gedankenführung sinnvoll. Richtig verstandenes Positive Thinking ist also nicht die autosuggestive Betrachtung der Realität durch eine <em>rosarote Brille,</em> die alles − auch Negatives und emotional Belastendes – stets in einen positiven Rahmen zwängt − und damit die Realität völlig verleugnet, verfälscht oder verdrängt. Vielmehr kann Ihnen Positive Thinking helfen, Ihren Optimismus und Ihre Lebenszuversicht zu stärken und mit Ihren negativen Gefühlen wie Angst, Hass und Neid ins Reine zu kommen. Es kann Ihnen helfen, in „Fluss“ zu kommen. Denn ein fließender Fluss war schon immer besser als ein stehendes Gewässer.</p><p><strong>Für heute sind wir damit fast am Ende.  Wie immer gibt es für Sie noch zwei Impulse, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, ein Zitat und eine Frage zum Nachdenken.</strong></p><p>Das Zitat wird dem englischen Schriftsteller Charles Reade zugeschrieben:</p><p><em>„Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte.         <br />Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen.        <br />Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.      <br />Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter. <br />Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.“ </em></p><p><strong>Und die persönliche Frage für Sie lautet:</strong></p><p>Wie gehen Sie mit Ihren Gedanken um?</p><p>Gehen Sie in sich und finden Sie eine persönliche Antwort!</p><p>Viel Spaß dabei!</p><p>In der nächsten Folge sprechen über den dritten Schritt der positiven Gedankenführung, nämlich die mentale Schöpferkraft.</p><p>Bis dahin verbleibe ich mit den besten Wünschen, Ihr Thomas Kapp</p>								</div>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Dr. Thomas Kapp</h3>				</div>
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